Auf dieser Seite versuchen wir  alles wissenswerte zum Tema

Kaninchen zusammen tragen !

Da das Tema so umfangreich ist haben wir viele informative Seiten

oder Berichte unten auf dieser Seite verlinkt.

Unsere Zuchttiere werden alle regelmäßig gegen RHD & Myxomatose geimpft.

 

 

Da in vielen  Regionen der sehr agressive Virus RHD V 2 wütet möchte ich deshalb hier

noch einmal darauf hinweisen und  jeden Kaninchenhalter raten  seine Tiere impfen zu lassen.!

 

 Bei Jungtieren und Tieren die zum ersten Mal geimpft werden, ist eine Grundimmunisierung erforderlich.

Erstimpfung bei Jungtieren  ab der 4.  Lebenswoche.

Wiederholungsimpfung nach der Erstimpfung nach 3  Wochen.

Ihr Tierarzt wird Ihnen sagen, wann und wie zu impfen ist, bitte achten Sie auch selber auf die nächste fällige Impfung und führen Sie einen Impfpass!

Überlebt ein Tier, überträgt es auch noch Monate nach der Erkrankung das Virus und wird nicht immunisiert.

 

 RHDV-2 - Die neue Variante der Chinaseuche

Bei RHDV-2 handelt es sich, wie auch bei der „klassischen“ Chinaseuche (RHDV-1), um eine hochansteckende,

tödlich verlaufende Viruserkrankung, die durch ein Calicivirus verursacht wird.

Dieses mutierte Virus trat erstmals 2010 in Frankreich auf und hat die herkömmliche Variante mittlerweile weitgehend verdrängt.

In Deutschland wurde das Virus erstmals im Oktober 2013 in NRW nachgewiesen. 2016 hat es deutschlandweit seinen Höhepunkt erreicht.

Das Virus tritt deutschlandweit auf.

Übertragung:

Eine Übertragung erfolgt von Tier zu Tier, durch Insekten, Personen, Futter, Gegenstände und Tröpfcheninfektion über die Luft.

Symptome:

Die Inkubationszeit beträgt 1 bis 3 Tage.

Die Tiere versterben innerhalb weniger Stunden nach Entdecken der Symptome.

Oft werden gar keine Anzeichen beobachtet. Zu den Symptomen können zählen:

Appetitlosigkeit, Fieber, Untertemperatur, schnelle Atmung, kraftlos, Gelbsucht, Krampfen, Atemnot/Ersticken.

Blut tritt bei dieser Variante nicht so häufig aus, wie bei RHDV-1. Überlebende Tiere können zeitweise das Virus weiter ausscheiden.

Was Betroffene tun können:

Bei plötzlichen Todesfällen durch die vorgenannten Symptome sollte mittels Leberprobeneinsendung an das

Friedrich-Löffler-Institut (sofern dort Kapazität vorhanden ist) auf RHDV-2 untersucht werden.

Alternativ kann man sich bei den örtlichen Veterinäruntersuchungsämtern erkundigen,

ob diese den Typ 2 differenzieren können.

Bis zum Ergebnis dürfen keine neuen Kaninchen angeschafft werden.

WICHTIG!

Bereits beim Verdacht sollten die anderen Kaninchen aus dem Gehege genommen und das Gehege entsprechend desinfiziert werden,

um den Infek- tionsdruck für die anderen Tiere zu mindern und eine weitere Ansteckung möglichst zu vermeiden.

Hierzu sind spezielle Mittel, die gegen unbehüllte Viren wirken („viruzid“), notwendig.

Mittel gegen behüllte Viren („begrenzt viruzid“) sowie andere handelsübliche Desinfektionsmittel sind nicht ausrei- chend.

Der komplette Kaninchenbereich sollte hiermit möglichst desinfiziert und gründlich wieder abgewaschen werden.

Material aus Holz sollte entweder vernichtet oder für einige Monate eingelagert werden.

Bei Außengehegen kann die Erde 50 cm abgetragen bzw. der Wiesenbereich einige Monate gesperrt werden.

Für die Händedesinfektion eignet sich Sterillium virugard. Schuhe sollten ebenfalls regelmäßig gewechselt und desinfiziert werden.

Aufnahme von neuen Kaninchen:

Da das Virus ohne Wirt 3,5 Monate (bei konstant 25° Grad) bis 7,5 Monate (bei konstant 4° Grad) überleben kann,

rät das Friedrich-Löffler-Institut so wie IDT eine Wartezeit von mindestens 3 Monaten nach dem letzten Todesfall einzuhalten.

Es sollten nur durchgeimpfte Tiere mit den „Überlebenden“ vergesellschaftet werden.

Eine vorherige Quarantäne sollte bei jedem neuen Tier eingehalten werden, auch wenn kein RHD-Verdacht besteht.

Impfungen:

Derzeit ist in Deutschland noch kein Impfstoff erhältlich, der einen RHDV-2- Virenstamm enthält.

Die verfügbaren Impfstoffe schützen nur unzureichend.

Bei monovalenten Impfstoffen (z.B. „Cunivak RHD“) wird teilweise eine Kreuz- immunität aufgebaut.

Jedoch gab es auch bei korrekter Grundimmunisierung bereits bestätigte Todesfälle.

Den sichersten Schutz vor RHDV-2 bieten momentan die Impfstoffe „Filavac VHD K C+V“ (Frankreich)

sowie „Cunipravac RHD Variant“ (Spanien).

Diese Impfstoffe können derzeit nur mit einer entsprechenden Sondergenehmigung vom Tierarzt importiert werden.

Viele Tierarztpraxen in Deutschland verimpfen diese Impfstoffe bereits.

Im Herbst 2016 hat der RHDV-2-Impfstoff „ERAVAC“ (neuer Name des spanischen Impfstoffs „Cunipravac RHD Variant“)

die europaweite Zulassung erhalten.

Er soll in Kürze in Deutschland verfügbar sein.

 

Eine Kurzinfo zur Myxomatose

Myxomatose ist eine gefährliche Erkrankung, die jeder Kaninchenhalter kennen sollte.

Es handelt sich hier um eine Viruserkrankung, die immer wieder eine hohe Ausbreitungs- als auch Sterberate verzeichnet.

 

Myxomatose Leporipoxvirus myxomatosis

Das Myxomatosevirus gehört zu der Familie Pockenviren.

Nach einer überstandenen Krankheit ist der Virus noch bis zu 6 Monate im Organismus des Tieres aktiv und somit ansteckend.

Andere Tiere (Hunde, Katzen, etc.) oder Menschen sind durch den Virus nicht gefährdet.

Nur im Labor ist eine Ansteckung möglich, der Virus ist also Wirtspezifisch.

Übertragung:

Vor dem Virus ist kein Kaninchen sicher, denn er kann auch auf viele Arten übertragen werden.

Durch  Insekten wie Stechmücke,Fliegen und Kaninchenfloh wird es häufig übertragen.

 Eine Übertragung durch Futter ist ebenso möglichsich.  Nur eine Impfung bietet Schutz vor dem Virus!

 

 

 

                                             

 Erste Hilfe   

                                          

                           RHD                     

 Futter

                                                     

Myxomatose

 

Artgerechtehaltung

                                       

Kokzidien

 Das Verhalten 

   E.Cuniculi 

 

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